Teich
Maße in mLänge und Breite an der breitesten Stelle messen, auch bei geschwungenen Teichen. Die Teichform beeinflusst nur die Schätzung der Wassermenge, nicht die Folie.
Länge, Breite und tiefste Stelle des Teichs eintragen und sehen, wie groß die Folie sein muss und welche Bahnbreite passt.
Länge und Breite an der breitesten Stelle messen, auch bei geschwungenen Teichen. Die Teichform beeinflusst nur die Schätzung der Wassermenge, nicht die Folie.
Die Folie muss über den Boden, die Wände hinauf und am Ufer noch ein Stück in die Erde. Deshalb kommt zur Länge und Breite zweimal die tiefste Stelle und zweimal der Rand dazu. Ein Teich von 4 × 3 m mit 80 cm Tiefe und 50 cm Rand braucht eine Folie von 6,6 × 5,6 m, also 37,0 m². Die Formel rechnet mit senkrechten Wänden und liegt damit auf der sicheren Seite, auch wenn der Teich Stufen für Pflanzen hat.
Teichfolie gibt es in festen Breiten, meist 2, 4, 6 oder 8 m, und als Meterware in der Länge. Die schmalere Seite der Folie bestimmt die Bahnbreite. Für Gartenteiche ist PVC-Folie mit 1 mm Stärke üblich, bei steinigem Boden oder großen Teichen 1,5 mm oder EPDM. Unter die Folie gehört immer ein Schutzvlies in gleicher Größe.
Kaum ein Gartenteich ist ein Becken mit senkrechten Wänden. Mit flachen Uferzonen und Stufen fasst er etwa die Hälfte dessen, was Länge mal Breite mal Tiefe ergeben würde. Der Rechner schätzt die Menge über die gewählte Teichform. Genauer geht es mit dem Wasserzähler beim ersten Befüllen.
30 bis 50 cm je Seite. Der Rand wird am Ufer senkrecht in einen kleinen Graben gestellt und mit Erde oder Steinen gesichert, damit kein Wasser aus dem Garten in den Teich läuft und die Folie nicht abrutscht.
PVC lässt sich mit Quellschweißmittel verbinden, EPDM mit Nahtband. Sicherer ist ein Stück aus einem Guss, viele Händler schweißen breite Folien vorab zusammen.